Aktuell steht die Welt vor dem Problem daß der Amerikanische Präsident und sein Team Amateure sind, die Weltpolitik nicht verstehen - sich aber leider selbst für so kompetent halten daß sie nicht auf Jene hören die es besser wissen.
Daher zunächst ein kurzer Abriss was sich das Pentagon und die Regierung Biden (und der Rest der Freien Welt) bei ihrem Vorgehen gegen Russland gedacht haben.
Das Problem war daß man die Atommacht Russland auf der einen Seite nicht so weit in die Enge treiben konnte daß diese im Gebrauch von Atomwaffen einen letzten Ausweg sehen könnte. Auf der anderen Seite war aber auch klar daß man Russland auf gar keinen Fall diesen Krieg gewinnen lassen darf.
Es ging also darum auf Zeit gegen Putin zu spielen. Darauf zu warten daß Wirtschaftssanktionen und Gefallene die Stimmung im Lande gegen den Krieg und damit gegen Putin wenden würde.
Dieses auf Zeit spielen würde auch zur Folge haben daß Russland sich an Soldaten und militärischen Material abnutzt und damit auch an Bedrohlichkeit für Europa verliert.
Dieses Kalkül wird bereits mit einem Frieden - der wohl in der Praxis nichts weiter als ein Waffenstillstand sein kann - zur Makulatur.
Denn Russland wird die Zeit zum einen nutzen um seine Arsenale und Kasernen aufzufüllen, was auch relativ schnell gehen wird weil sich die Russische Wirtschafts bereits in einer Kriegswirtschaft befindet.
Zum Anderen wird Russland weiter in westlichen Ländern jene Kräfte tat- und vor allem finanzkräftig unterstützen, die sowohl seine Agenda propagieren als auch den gesellschaftlichen Frieden und Konsens stören.
Damit ist es nur eine Frage der Zeit bis die Atommacht Russland ihren Expansionskurs gen Westen wieder aufnimmt. Russland ist am Zug - und es spricht sehr viel für die Annahme daß die USA während und nach Trump mit wirtschaftlichen Turbulenzen zu kämpfen haben und alleine dieser Umstand dafür sorgt daß Außenpolitik in der US-Innenpolitik keine Rolle spielt.
Wenn es den USA wirtschaftlich nicht gut geht - dann hat auch Europa mit wirtschaftlichen und politischen Problemen zu kämpfen was sowohl größere Ausgaben für die Verteidigung als auch ein gemeinschaftliches Handeln der EU erschweren dürfte.
Mit anderen Worten: Der Krieg wird innerhalb der kommenden fünf Jahre wieder zurück sein.
Tatsächlich würde man sich mehr Putin-Versteher wünschen - allein schon deshalb weil jene die als solche gekten ihn tatsächlich nicht verstehen.